Montag, 8. Juni 2009

White Ants



Gestern Nacht wollte ich nochmal in die Küche um Teewasser aufzusetzen und schon von weitem klang es, als ob der Kessel schon kocht. Jemand hatte Licht angelassen und das Bild das sich mir bot, erinnerte mich krabbeltierphobische Person an eine Szene aus einem 1a Horrorfilm. Die Küche war voll von oben bis unten mit fliegenden Ameisen, hier so genannten White Ants.
Heute morgen kam Besuch und es wurde sich höflich erkundigt ob ich gestern viele derselben gefangen hätte? Sie würden eine köstliche Delikatesse und ein lokale Spezialität sein, gekocht, frittiert oder einfach frisch von der Hand in den Mund. Neben Mangos haben fliegende Ameisen gerade Saison. Hach der Wonnemonat Mai!
Kinder beschäftigen sich gerne mit dem Fangen diese niedlichen Tierchen, die effektivste Methode ist wohl einen Sack über das Ausschwärmloch der Hochzeitsflieger zu stülpen, der dann im Nullkommanichts voll ist und ein Abendessen für die ganze Familie bietet.
Nach ordentlich Gesumm und Gebrumm werfen die fliegenden Ameisen ihre Flügel ab und gehen ihrer Wege (die genauen biologischen Hintergründe sind mir bis jetzt nicht bekannt). Im Haus und ums Haus herum hinterlassen sie ihre großen durchsichtigen Flügel, die man bergeweise zusammenfegen kann und die übrigens nicht essbar sind.

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