Samstag, 21. Februar 2009

Wo der Pfeffer wächst...



Dank meines kleinen Ausflugs bin ich heute morgen schon um 10 an der Uni, Samstags wohlgemerkt, da es Unterricht nachzuholen gibt. Das vorab um jeglichem Neid vorzubeugen. Die Organisation des Urlaubs war nicht geschenkt, aber natürlich war es ein Geschenk auf Zanzibar zu sein.
Die Überschrift dieses Artikels bezieht sich im Volksmund eher auf Madagaskar, aber auch auf Zanzibar wächst reichlich Pfeffer.
Was ich noch nicht wusste, war, dass grüner, roter, schwarzer und auch weißer Pfeffer ein und derselben Pflanze entspringen, wobei grün und rot die ersten Reifestufen sind, der rote getrocknet schwarzen ergibt und weißer Pfeffer aus den Pfefferkörner die ohne die rote fleischige Haut drumherum getrocknet wurden, entsteht.



Die Insel ist so wunderschön wie alle behaupten. Mit dem Mietauto waren wir immer auf der Suche nach einem ruhigen Fleckchen und haben den Norden der Insel komplett ausgelassen.



Die Red Colobus Monkeys kommen nur auf Zanzibar vor, hier allerdings nur ein grauer Kollege:



Stone Town mit seinen unglaublich engen Gassen und uralten Häusern ist wirklich sehenswert,





am besten genießen konnte man die Stadt jedoch von der Roof Top Terasse des exklusivsten Hotels am Platz, in dem wir durch eine Kette glücklicher Zufälle ein Zimmer bekommen haben.



Nach einer Woche Sonnenschein und Strand und Meer und einer reinen Seafood Diät bin ich nun wieder in Kampala und sogar hier scheint die Sonne. Zum Abschluss noch ein paar Bilder von der typischen Strandszenerie....





und von einer unserer bescheidenen Unterkünfte, der Balkon mit Blick aufs Meer versteht sich...



So und ab jetzt übe ich mich in Genügsamkeit, versprochen...



P.S. Danke an alle die an mich gedacht haben!!!

Dienstag, 10. Februar 2009

Back on Track



Offiziell hat nun die zweite Semesterwoche begonnen. Das war Grund genug noch einmal Kampala zu verlassen und das wahre Uganda zu erleben. So haben meine Mitbewohnerin und ich die Gelegenheit genutzt ein verlängertes Wochenende im Norden des Landes zu verbringen, wo die Menschen wirklich ihr Leben organisieren und nicht dem Traum vom großen Geld in der Großstadt hinterherjagen und dabei ihr eigentliches Potenzial, Menschlichkeit und Brüderlichkeit vergessen.



Soroti ist ein kleines Städtchen in der Teso Region. Weitgestreckte Sümpfe, vulkanische verwitterte Felsen und Temperaturen, die im Moment deutlich über denen der Buganda Region liegen, haben uns ein echtes Urlaubsgefühl beschert und die Krönung des Ganzen war ein Ausflug nach Amuria, quer durch den Busch und zwar per Motorrad. Da kamen echte Erinnerungen auf.



Das Wochenende über haben wir die entspannte dörfliche Atmosphäre genossen und abends im Garten unterm Zitronenbaum den extra dafür eingeführten Tequila verzehrt. Mit frisch geernteten Zitronen (auf dem Foto Daisy mit Stock in Action) versteht sich…und einer besonderen Gartenlampe.