Hinter den Horizonten

Nach dreistündigem erfolglosen Warten auf potentielle Studenten, begab ich mich auf Erkundungstour durch das Hauptverwaltungsgebäude der Universität.
Dabei entdeckte ich zum einen diese unglaublich verschachtelte Anordnung von Büros, die untereinander mit Treppen verbunden sind, die auf jeweils eine andere Etage oder Halbetage führen, von dort wieder woanders hin, nicht jedoch überallhin. Das reinste Labyrinth, von meinem Boss als „kafkaesk“ bezeichnet.

Das obere Bild zeigt die wahrscheinliche Ursache fehlender Studentenlisten, Kurspläne u.ä.
Jedenfalls wurde mir prophezeit, dass so ruhig die ersten Wochen des Semesters sind, desto hektischer wird es zum Ende, wenn die Klausuren anstehen. Viele der Studenten glauben wahrscheinlich, dass sie in den letzten Wochen des Semesters einfach schnell alles aufholen, was sie anfangs versäumt haben. So unbekannt kommt einem das ja gar nicht vor, nur dass es hier vielleicht ein bisschen extremer ist.
Heute habe ich jedoch meinen ersten Kurs geben können und ich glaube es ist ganz gut gelaufen, auch wenn die Studenten einigermaßen erstaunt darüber waren, dass ich sie nicht im Chor Vokabeln runterbeten ließ...
