Auch in Uganda gibts ein Drei-Laender-Eck, im aeussersten Suedwesten des Landes, an den Grenzen zur demokratischen Republik Kongo und Ruanda.
Die Landschaft ist vulkanisch gepraegt, die Berge erinnern ein bisschen an Neuseeland, allerdings sind die Haenge terassiert. In der Western Nile Region werden alle denkbaren Fruechte angebaut und mit blossen Haenden Zement aus den Haengen gewonnen.
Im Lake Bunyoni liegen viele kleine und ein paar groessere Inseln, auf einer von den kleineren haben wir dieses Wochenende Quartier bezogen. Wer gehofft hatte, dass man an einem solchen Wochenende ausschlafen kann, irrt. Sowohl der Start am Samstag fand zu nachtschlafener Zeit (05:00 a.m.) statt wie auch die Rueckreise am Montagmorgen (ebenfalls 05:00). Dafuer haben wir am Sonntag richtig lange geschlafen (bis 9...) und einen richtig entspannten Tag auf dem Wasser verbracht. Aber seht selbst:
Mitten in der Nacht im Bus Park. Der Bus der "jetzt gleich" losfahren sollte, startete statt um 6 erst um 9. Dann wenn er voll ist eben...

Auf dem Weg aus dem Fenster raus geknipst, die Fahrt dauerte 8 Stunden, ohne Toilettenpause wohlgemerkt...UIUIUI...

Dann durften wir endlich in ein netteres Transportmittel umsteigen, erst Taxi, dann Einbaum. Hier Christina bei den Preisverhandlungen (es stellte sich raus, der Shuttle zur Insel ist auf der Hinfahrt umsonst...)

Impressionen von See und Landschaft. Wir waren puenktlich zum Sonnenuntergang da!


Auf der Fahrt zu unserer Insel... In aller Bescheidenheit, ein kleines Bildchen auch von mir, nicht dass es nachher heisst ich war nicht dabei!


Unsere Lodge mit dem unglaublichen Rot-Gruen Kontrast des Flamboyant Trees. Paradiesisch!

Unsere bescheidene Unterkunft. Strom gabs keinen, dafuer Kerzen, die Duschen waren Outdoor und hatten nur kaltes Wasser (und ich kann nur sagen, das Seewasser ist ziemlich! kalt gewesenen) dafuer aber den allerbesten Ausblick! Hab zu sehr gezittert um davon ein Photo machen zu koennen. Hier also die Huette:

Am naechsten Morgen, der Ausblick vom Fruehstueckstisch:

Am folgenden Tag machten wir uns selbsstaendig mit dem Einbaum auf den Weg durch die Seenlandschaft. Eine Gruppe Italiener hatte am Vortag Ihr Glueck versucht, mit drei Booten und sechs Personen gurkten sie etwa eine halbe Stunde unter viel Palaver vor dem Steg im Kreis bevor sie aufgaben und es irgendwie so gerade wieder an Land schafften. Wir waren dank beiderseitiger Kanu Uebung etwas besser unterwegs und schafften es groesstenteils den schweren und aeussert windanfaelligen Kahn geradeaus zu steuern. Muskelkater vorprogrammiert (Danke an Mama fuers Yoho Trainig und J-Schlag...)
Zwischendurch machten wir an dieser schwimmenden Badeinsel fest und verbrachten ein paar Stunden mit Baden, Trocknen, Baden...

Der Rest der "Reise" war Vogelsafari. Hier zu sehen, der Wappenvogel Ugandas, eine Kranichart, genannt Yellow Crested Crane:

und ein ganzer Baum voller Komorane:

Soviel fuer heute, hat mich n Haufen Zeit im Internetcafe gekostet, aber ich will Euch ja alle dazu kriegen mich zu besuchen! Bald habe ich auch wieder einen Laptop, mein Arbeitgeber hatte Erbarmen und hat einen neuen beantragt, nachdem der alte jetzt ebenfalls seinen Geist aufgegeben hat. Ansonsten gehts mir weiterhin bestens, bin heil zurueck und kann eine Weile auf dem Bauch liegen um mich von der Busfahrerei zu erholen. Aber das wars wert!