
Nach so langer Zeit in der hektischen Großstadt habe ich mich nun für die letzten Wochen und Tage aufs Land zurückgezogen. Hier eine Luftbildaufnahme der Outskirts von Soroti, wo wir wohnen. Folgt man der Straße von der zentralen T-Kreuzung hoch ist es das gelbe Haus auf der rechten Seite, nach dem mit dem roten Dach.

Aufgenommen wurde das Bild von einem der beiden Felshaufen in Soroti, hier von der anderen Seite im Bild, auf den ich letztens zusammen mit einem französischen Besucher und Lehrkollegen aus Kampala gekraxelt bin, um ihm zu zeigen, welche Schönheiten das ländliche Uganda zu bieten hat.

Mein Auto, mein Haus…naja fast. Dieses kleine Häuschen bewohnen wir gerade zusammen mit dem Vermieter Daniel, der die Mädchenfussballmannschaften in der Teso Region trainiert und einen merkwürdigen afrikanisch-Londoner Akzent hat. Die kleine DT vor der Tür ist momentan mein Forbewegungsmittel der Wahl. Leider verbraucht sie ebensoviel Öl wie Benzin (außerhalb des Motors) und mein rechtes Schienbein ist dauerblau, weil ich beim Antreten gerne mal abrutsche…
Da Frauen hier kein Motorad fahren ist jede Fahrt in die Stadt wahlweise von Jubelrufen (von den Frauen) Pfiffen, Hupen und Gejohle verbunden. Letztens kam aber auch mal ein einer und sagte: „Thank you for riding the Motorbike“……You´re welcome.

Hier befinde ich mich gerade auf einer meiner Touren in die „Stadt“ um einzukaufen. Es gibt nur einen kleinen Supermarkt, der kaum so zu nennen ist. Alle Frischwaren kriegt man auf dem Markt.
Soroti hat nicht alles was man auch in Kampala kriegt. Fleisch, Käse, Joghurt und ähnliches sucht man vergebens. Dafür hat Soroti eine Blechmusikkapelle, einen Squashcourt, einen kleinen Flughafen und ein Hotel mit Satelliteninternet, dank dessen ich diese letzten Impressionen aus Uganda mit Euch teilen kann. In 6 Tagen ist schon Heimflug, also bleibt mir nur zu sagen, bis bald!