Dienstag, 8. Dezember 2009

Was guckst du?



Endlich gibts wieder was zu berichten...Neuigkeiten! Hier die ersten offiziellen Bilder von unserem Paul. Auf die Schnelle, leider nur in relativ schlechter Qualität und Handykamera, die Rechte an den Hochglanzabzügen sind natürlich schon vergeben...Seit dem 05.12. um 18:13 bereichert er nun schon unseren Alltag und kam mit 52 cm und 3470 g zur Welt.



Bild 3 stammt noch aus der Klinik, aus der wir gestern abend getürmt sind.



Mehr Ansichten nur live!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Zu Hause

Und nichts hat sich verändert, nur ich. Alles ist anders für mich, für uns, nur im guten alten Kiel ist alles wie gehabt. Fast - muss man fairerweise sagen, es gibt jetzt Dm, ein paar neue Geschäfte und Restaurants und einige Dauerbaustellen sind endlich weg (Der Bus fährt wieder durch die Olshausenstrasse!).
Jedenfalls wars das vorerst mit Neuigkeiten aus Uganda. Ob und wie hier weiter geschrieben wird, steht noch nicht fest. Zunächst widmen wir uns jetzt dem Nestbau.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Letzte Worte vom Lande



Nach so langer Zeit in der hektischen Großstadt habe ich mich nun für die letzten Wochen und Tage aufs Land zurückgezogen. Hier eine Luftbildaufnahme der Outskirts von Soroti, wo wir wohnen. Folgt man der Straße von der zentralen T-Kreuzung hoch ist es das gelbe Haus auf der rechten Seite, nach dem mit dem roten Dach.



Aufgenommen wurde das Bild von einem der beiden Felshaufen in Soroti, hier von der anderen Seite im Bild, auf den ich letztens zusammen mit einem französischen Besucher und Lehrkollegen aus Kampala gekraxelt bin, um ihm zu zeigen, welche Schönheiten das ländliche Uganda zu bieten hat.



Mein Auto, mein Haus…naja fast. Dieses kleine Häuschen bewohnen wir gerade zusammen mit dem Vermieter Daniel, der die Mädchenfussballmannschaften in der Teso Region trainiert und einen merkwürdigen afrikanisch-Londoner Akzent hat. Die kleine DT vor der Tür ist momentan mein Forbewegungsmittel der Wahl. Leider verbraucht sie ebensoviel Öl wie Benzin (außerhalb des Motors) und mein rechtes Schienbein ist dauerblau, weil ich beim Antreten gerne mal abrutsche…
Da Frauen hier kein Motorad fahren ist jede Fahrt in die Stadt wahlweise von Jubelrufen (von den Frauen) Pfiffen, Hupen und Gejohle verbunden. Letztens kam aber auch mal ein einer und sagte: „Thank you for riding the Motorbike“……You´re welcome.



Hier befinde ich mich gerade auf einer meiner Touren in die „Stadt“ um einzukaufen. Es gibt nur einen kleinen Supermarkt, der kaum so zu nennen ist. Alle Frischwaren kriegt man auf dem Markt.
Soroti hat nicht alles was man auch in Kampala kriegt. Fleisch, Käse, Joghurt und ähnliches sucht man vergebens. Dafür hat Soroti eine Blechmusikkapelle, einen Squashcourt, einen kleinen Flughafen und ein Hotel mit Satelliteninternet, dank dessen ich diese letzten Impressionen aus Uganda mit Euch teilen kann. In 6 Tagen ist schon Heimflug, also bleibt mir nur zu sagen, bis bald!

Montag, 8. Juni 2009

White Ants



Gestern Nacht wollte ich nochmal in die Küche um Teewasser aufzusetzen und schon von weitem klang es, als ob der Kessel schon kocht. Jemand hatte Licht angelassen und das Bild das sich mir bot, erinnerte mich krabbeltierphobische Person an eine Szene aus einem 1a Horrorfilm. Die Küche war voll von oben bis unten mit fliegenden Ameisen, hier so genannten White Ants.
Heute morgen kam Besuch und es wurde sich höflich erkundigt ob ich gestern viele derselben gefangen hätte? Sie würden eine köstliche Delikatesse und ein lokale Spezialität sein, gekocht, frittiert oder einfach frisch von der Hand in den Mund. Neben Mangos haben fliegende Ameisen gerade Saison. Hach der Wonnemonat Mai!
Kinder beschäftigen sich gerne mit dem Fangen diese niedlichen Tierchen, die effektivste Methode ist wohl einen Sack über das Ausschwärmloch der Hochzeitsflieger zu stülpen, der dann im Nullkommanichts voll ist und ein Abendessen für die ganze Familie bietet.
Nach ordentlich Gesumm und Gebrumm werfen die fliegenden Ameisen ihre Flügel ab und gehen ihrer Wege (die genauen biologischen Hintergründe sind mir bis jetzt nicht bekannt). Im Haus und ums Haus herum hinterlassen sie ihre großen durchsichtigen Flügel, die man bergeweise zusammenfegen kann und die übrigens nicht essbar sind.

Mittwoch, 22. April 2009

Besuch da und wieder weg

...oh ja, lange nichts geschrieben, ich muss sehr beschäftigt gewesen sein. Inzwischen ist der Besuch schon wieder zurück zu Hause und das schon seit einer Woche. Ueber die Rundreise koennen die beiden wohl mehr erzaehlen als ich und auch das Photos machen habe ich vertrauensvoll in deren Haende gelegt. Also diesmal nur Text.
Das Schreiben ist etwas mühseelig geworden, inzwischen wieder Pc-los, tippe ich diese Zeilen nun in mein Telefon. Also nicht böse sein, wenn so lange nix kommt, ich versuch mich wieder zu steigern!

Mittwoch, 1. April 2009

Freitag saufen, Samstag Fussball...



Am Wochenende konnte ich der Grossstadt endlich mal wieder den Ruecken kehren und in den Norden verreisen. Nach einem feuchtfroehlichen Freitagabend gings am Samstagmorgen zum Fussball, der Soroti SS (steht fuer Secondary School) gab sich das Finale in den Schulmeisterschaften vs. Teso College.
Das Spiel der Damen habe ich leider verschlafen, ich kam noch rechtzeitig zur halbernsten Halbzeitunterhaltungspartie Chapati Verkaeufer gegen Lehrer und zu eben jenem Finale.
Es wurde hart gekaempft, mit oder ohne Schuhe, mit schwedischen Trikots und auch ohne.



Gewonnen hat die Heimmannschaft, die jetzt am landesweiten Wettkampf teilnehmen wird. Gewinnpraemie war uebrigens eine Ziege fuer die Sieger. Die Freude war gross und das Publikum lieferte sich noch eine kleine Schlacht am Ende, leider inklusive Steinwuerfe. Habe mir aber sagen lassen, der Ausgang des Spiels wurde vom Publikum relativ ruhig aufgenommen.

Donnerstag, 26. März 2009

180 Augen



Gestern hab ich mich zur Grundschule gegenüber unseres Grundstücks begeben und Photos von den Schülern geschossen. Dieses Bild zeigt nur die eine Klasse. Ich glaube als Grundschullehrerin kann man, wenn schon nicht von der Klassengröße, dann doch von der Disziplin der Kinder träumen. Gelernt haben sie jetzt schon "Guten Morgen" auf Deutsch und freuen sich schon sehr auf Teacher Doris aus Deutschland.